Die Hersteller (Administration)

Name

Audi

Audi hat die Formel-E-Herstellerlizenz im Herbst 2017 von ABT Sportsline übernommen und tritt seit der vierten Saison als eigenständiger Konstrukteur der Formel E an. Während der Saison 2017/18 änderte die FIA den offiziell eingetragenen Hersteller-Namen von "ABT Formel E" in "Audi".

Name

DS Performance

DS Performance, eine Tochter des französischen Herstellers Citroen, beliefert seit der zweiten Formel-E-Saison (2015/16) das britische Team Virgin Racing mit Antriebssträngen. Zur fünften Saison übernimmt DS offiziell die Herstellerlizenz von Virgin und stattet fortan das chinesische Team Techeetah mit Antrieben aus.

Name

Mahindra

Der indische Elektroauto-Gigant Mahindra ist seit der ersten Formel-E-Saison mit eigenem Team Teil der Meisterschaft und entwickelt seit der Saison 2015/16 eigene Antriebe - unter anderem in Kooperation mit dem italienischen Motoren-Spezialisten Magneti Marelli.

Name

Virgin Racing Engineering

Virgin Racing Engineering ist seit der zweiten Saison offiziell als Hersteller der Formel E bei der FIA eingeschrieben. Seitdem entwickeln die Briten in Zusammenarbeit mit DS Performance, einer Tochtermarke des französischen Herstellers Citroen, eigene Antriebsstränge. Zur fünften Saison hat Virgin seine Herstellerlizenz offiziell an DS abgegeben und tritt fortan als Kundenteam an.

Name

Penske

Penske, ein traditionsreiches Motorsport-Unternehmen aus den USA, entwickelt seit der dritten Formel-E-Saison eigene Antriebsstränge und stattet das Team Dragon Racing aus. Während der Saison 2016/17 wurde Penske durch das chinesisch-amerikanische Elektroauto-Start-up Faraday Future unterstützt.

Name

BMW AG

Der Münchener Automobilkonzern BMW steigt zur fünften Saison (2018/19) als eigenständiger Hersteller mit Werksteam in die Formel E ein. Die Bayern übernehmen die Herstellerlizenz von Andretti. In den Jahren vor dem Werkseinstieg engagierte sich BMW bereits zunehmend beim US-Rennstall Andretti, um sich auf Saison fünf vorzubereiten.

Name

Jaguar Land Rover

Jaguar übernahm zur dritten Formel-E-Saison die Herstellerlizenz von Trulli und trat fortan mit eigenem Werksteam an. Nach einem eher vorsichtigen und konservativen Antrieb in der Debütsaison setzte Jaguar seine Erfahrungen um und machte in Saison vier einen großen Schritt nach vorn.

Name

Venturi

Venturi entwickelt seit der zweiten Saison Antriebe für das hauseigene Formel-E-Team. In Saison vier intensivierten die Monegassen die Zusammenarbeit mit dem deutschen Zulieferer ZF, der zunächst das Getriebe entwickelte. In der fünften Saison stellt ZF den gesamten Antriebsstrang zur Verfügung.

Name

Andretti Technologies

Andretti entwickelte bereits für die zweite Saison einen eigenen Antrieb, der allerdings nicht so lief, wie er sollte. Somit steckten die US-Amerikaner ein weiteres Jahr in die Entwicklung und traten erst zur Saison 2016/17 mit eigenem Antrieb an. Unterstützung erfährt Andretti zunehmend von BMW. Der deutsche Autobauer wird die Herstellerlizenz zur fünften Saison von Andretti übernehmen.

Name

Renault

Renault e.dams gewann in den ersten drei Jahren der Formel E die Meisterschaft. In den Saisons drei und vier belieferte der französische Hersteller das chinesische Kundenteam mit Antriebssträngen. Inhaber der Lizenz ist offiziell e.dams, wenngleich die Mannschaft als Werksteam von Renault auftritt. Zur fünften Saison übernimmt Allianzpartner Nissan die Herstellerlizenz von e.dams. Renault wird sich seinerseits auf die Formel 1 konzentrieren.

Name

NextEV TCR

Hervorgegangen aus dem chinesischen Team China Racing, übernahm das Elektroauto-Start-up NextEV zur Mitte der ersten Saison das Team und somit auch die Herstellerlizenz. Während der Rennstall weiter umbenannt wurde (NIO in Saison vier), blieb der Name NextEV in der Hersteller-Liste erhalten.

Name

Nissan

Der japanische Automobilkonzern Nissan übernimmt zur fünften Formel-E-Saison (2018/19) die Herstellerlizenz von Allianzpartner Renault beziehungsweise dem eigentlichen Lizenzinhaber e.dams. In der Debütsaison tritt Nissan zunächst mit einem von Renault entwickelten Antriebsstrang an, der voraussichtlich lediglich ein Nissan-Branding erfahren wird.

Name

Motomatica

Motomatica wurde mit der Entwicklung eines Formel-E-Antriebsstranges für das Team Trulli beauftragt. Das Produkt entsprach jedoch nicht den Anforderungen der FIA und kam folglich nie zum Renneinsatz.

Name

ABT Formel E

Das Kemptener Tuning-Unternehmen ABT Sportsline hat sich bereits vor der ersten Saison der Formel E verschrieben. Als Inhaber der Hersteller-Lizenz beauftragte ABT zur zweiten Saison das deutsche Unternehmen Schaeffler mit der Entwicklung eines eigenen Antriebsstranges. Zur vierten Saison stieg schließlich Audi werksseitig in die Formel E ein und kaufte ABT die Hersteller-Lizenz ab.

Name

Spark Racing Technology

Die französische Firma Spark Racing Technology wurde von Renault gegründet, um das erste Einheitsauto der Formel E, den SRT_01E, zu entwickeln. Spark konzipierte den Elektrorennwagen und brachte dabei verschiedene Hersteller zusammen. So lieferte McLaren den Elektromotor, das Getriebe kam von Hewland. Dallara produzierte das Chassis, während Williams Advanced Engineering die Einheitsbatterie beisteuerte. Auch das Formel-E-Auto der zweiten Generation (ab der Saison 2018/19) wurde von Spark entwickelt.

Name

Porsche

Porsche steigt zur sechsten Saison nicht nur mit eigenem Werksteam in die Formel E ein, sondern auch als eingeschriebener Hersteller. Für die Saison 2019/20 entwickelte Porsche seinen ersten vollelektrischen Antriebsstrang für den Rennsport.

Name

Mercedes

Mercedes steigt zur sechsten Saison nicht nur mit eigenem Werksteam in die Formel E ein, sondern auch als eingeschriebener Hersteller. Für die Saison 2019/20 entwickelte Mercedes seinen ersten vollelektrischen Antriebsstrang für den Rennsport.

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