EXTREME E

Die erste vollelektrische Offroad-SUV-Rennserie

Extreme E ist eine neue Rennserie für vollelektrische SUVs. Sie wird ihre Rennen in den extremsten Regionen der Erde auf Offroad-Strecken austragen und planmäßig im Januar 2021 in ihre erste Saison starten. Das Ziel von Extreme E ist es, mithilfe von packenden Rennen vor beeindruckenden Kulissen die bereits heute sichtbaren Folgen des Klimawandels an konkreten Beispielen zu veranschaulichen. Geschäftsführer von Extreme E ist der Formel-E-Gründer Alejandro Agag, der sich bei seinem neuen Projekt vieler bewährter Mechanismen der Monoposto-Kategorie bedient.

Erste Details zu Extreme E gaben die beiden Initiatoren des Projektes - Alejandro Agag und McLaren-Sportdirektor Gil de Ferran - im Rahmen einer großen Launch-Veranstaltung am 31. Januar 2019 in London bekannt. Nachdem das Auto im Sommer 2019 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, veröffentlichte Extreme E kurz vor Weihnachten 2019 einen ersten Rennkalender für die Debütsaison.

Rennkalender von Extreme E

In der Debütsaison 2021 werden insgesamt fünf Rennveranstaltungen stattfinden, die jeweils vier Tage lang dauern sollen. Rennorte von Extreme E sind die Atlantik-Küste im Senegal (Hinweis auf Plastikmüll und steigende Meeresspiegel), Saudi-Arabien (Wüstenbildung), der Himalaya in Nepal (schwindende Gletscher), die grönländische Arktis (schmelzende Eiskappen) sowie der Amazonas-Regenwald (Abholzung).

Die Debütsaison der Extreme E beginnt Mitte Januar 2021 mit einem Rennwochenende am Meer - am Ufer des rosa gefärbten Lac Rose. Der liegt an der Westküste Afrikas im Senegal, etwa 30 Kilometer von Dakar entfernt. Sandbänke, Salzbetten, Kies, Felsen und Wellen werden die Fahrer vor Herausforderungen stellen.

Die RMS St. Helena - das schwimmende Fahrerlager von Extreme E - wird anschließend die Segel gen Saudi-Arabien setzen, wo im März 2021 das Wüstenrennen der Serie in Sharaan ansteht. Das Gelände des Königreichs ist abwechslungsreich und wird der Technik einiges abverlangen.

Im Mai 2021 steht das Bergrennen im Herzen des Himalayas auf dem Programm. Dazu reist die Extreme E in den Distrikt Mustang in Nepal. Das Kali-Gandaki-Tal - das tiefste Tal der Welt - wartet mit einer spektakulären Kulisse auf: 2.750 Meter über dem Meeresspiegel inmitten der Annapurna-Region Nepals thront die gleichnamige Gebirgskette über der Arena.

Weiter geht es nach Kangerlussuaq in Grönland für das Gletscherrennen im August. Diese Landschaft ist von extremer Kälte und den einst mächtigen Gletschern geprägt, die die Region über Jahrtausende beherrschten und die inzwischen aufgrund des Klimawandels schwinden.

Zum Abschluss findet Ende Oktober 2021 das Finalwochenende im Regenwald des brasilianischen Bundesstaates Para statt - ein durch Brandrodung abgeholzter Landstrich im Herzen des Amazonasgebiets.

Datum
Location
22. - 24. Januar 2021
Lac Rose, Senegal
04. - 06. März 2021
Sharaan, Al-'Ula, Saudi-Arabien
06. - 08. Mai 2021
Kali Gandaki Valley, Nepal
27. - 29. August 2021
Kangerlussuaq, Grönland
29. - 31. Oktober 2021
Santarem, Brasilien

Bestätigte Fahrer & Teams der Extreme E

Mitte Juni stellte die Offroad-Serie mit Sara Price ihre erste Fahrerin vor. Die 27-Jährige wird für Chip Ganassi Racing an den Start gehen und ist damit die erste weibliche Fahrerin in der Geschichte des Traditionsrennstalls. Price trat unter anderem in der US-amerikanischen Super-Truck-Meisterschaft, der Terracross-Meisterschaft oder dem Pikes-Peak-Bergrennen an. Weitere Fahrer und sowie das achte und damit letzte Team für Saison 1 will die Extreme E im Sommer bekannt geben.

Team
Fahrer
Fahrerin
ABT Sportsline
noch unbekannt
noch unbekannt
Andretti Autosport
noch unbekannt
noch unbekannt
Chip Ganassi Racing
Kyle LeDuc
Sara Price
HWA Racelab
noch unbekannt
noch unbekannt
QEV Technologies
noch unbekannt
noch unbekannt
Veloce Racing
noch unbekannt
noch unbekannt
Venturi
noch unbekannt
noch unbekannt
noch unbekannt
noch unbekannt
noch unbekannt

 

Drivers' Programme der Extreme E

Wie einst die Formel E setzt auch Extreme E auf ein sogenanntes Drivers' Programme (Drivers' Club in der Formel E). Dort können sich Fahrer bewerben, die Interesse haben, in der Serie anzutreten. Dieser Fahrer-Pool soll es den Teams leichter machen, Piloten Vertragsverhandlungen zu führen und Piloten zu verpflichten. Einige Weltklasse-Rennfahrer - manche davon bekannt aus der Formel E - haben sich bereits eingeschrieben.

Mitglieder des "Drivers' Programme" sind aktuell:
  • Nelson Piquet jr.
  • Lucas di Grassi
  • Daniel Abt
  • Andre Lotterer
  • Antonio Felix da Costa
  • Jerome d'Ambrosio
  • Oliver Turvey
  • Sam Bird
  • Sebastien Ogier
  • Timo Scheider
  • Bruno Senna
  • Loic Duval
  • Karun Chandhok
  • Katherine Legge
  • Simona de Silvestro
  • Billy Monger
  • Jamie Chadwick
  • James Rossiter
  • Kevin Hansen
  • Timmy Hansen
  • Sacha Prost
  • Mikaela Ahlin-Kottulinski
  • Sam Sunderland
  • Krisztian Szabo
  • Zoltan Bessenyey
  • Andreas Bakkerud
  • Chris Ingram
  • Catie Munnings
  • Molly Taylor

Teams in der Extreme E

Ursprünglich sollten in der ersten Extreme-E-Saison zwölf Teams an den Start gehen. Im April 2020 korrigierte CEO Alejandro Agag dieses Ziel und erklärte, dass die Serie mit acht Teams in die erste Saison starten wolle. Sieben von ihnen sind bereits bestätigt: Venturi, ABT Sportsline, HWA Racelab, Veloce Racing, QEV Technologies, Andretti Autosport und Chip Ganassi Racing.

Venturi schrieb sich im Mai 2019 als erstes Team ein. Die Monegassen sind seit Saison 1 in der Formel E aktiv und bringen viel Erfahrung im elektrischen Motorsport mit. Ebenfalls mit Formel-E- (und DTM-) Erfahrung im Gepäck wird die Kemptener Tuning-Schmiede des VW-Konzerns, ABT Sportsline, in der Extreme E antreten. Und auch das dritte bestätigte Team, HWA Racelab, knüpft an eine Saison in der Formel E an und bringt zudem viel Know-how aus seinem langjährigen Engagement für Mercedes in der DTM mit. Extreme E ist der neue elektrische Motorsport-Baustein des Affalterbacher Unternehmens.

Das vierte Team im Bunde, Veloce Racing, kommt eigentlich aus dem E-Sports-Bereich. Unterstützt wird die Unternehmung von Formel-E-Doppelmeister Jean-Eric Vergne und Adrian Newey - Technik-Guru des Formel-1-Rennstall Red Bull Racing und Vater von Rennfahrer Harrison Newey. Letzterer, der aktuell in der Super Formula startet, tritt seinerseits als Direktor Geschäftsentwicklung an. Das Management-Team von Veloce umspannt zudem Daniel Bailey (Kaufmännischer Leiter), Jack Clarke (Marketing-Direktor), Rupert Svendsen-Cook (Sportdirektor) und Carl Gurdjian (Pressechef).

Im März 2020 trat die spanische Firma QEV Technologies der Elektroserie bei. QEV ist spezialisiert auf Entwicklungsthemen in der Elektromobilität und insbesondere auf E-Antriebe für Hypercars, Busse und den Motorsport. Durch die Tochterfirma Campos Racing hat QEV seit Ende 2014 eine Verbindung zur Formel E, denn in Saison 1 führte die Mannschaft das operative Geschäft an der Rennstrecke für China Racing/NextEV durch. Anschließend arbeitete Campos bis Sommer 2019 mit Mahindra zusammen und kehrte danach zum mittlerweile umbenannten Team Nio 333zurück.

Rund einen Monat später schrieb sich Andretti Autosport als sechstes Team für Extreme E ein. Die US-Amerikaner bringen als Formel-E-Rennstall der ersten Stunde ebenfalls viel Erfahrung im elektrischen Motorsport mit und können gleichzeitig auf Offroad-Erfahrung aus der amerikanischen Rallycross-Meisterschaft zurückgreifen.

Nur zwei Wochen danach verpflichtete sich auch der zweite US-amerikanische Traditionsrennstall, in der Offroad-Serie zu fahren: Chip Ganassi Racing. Das Team wird geführt von US-Unternehmer und Ex-Rennfahrer Chip Ganassi und hat sich in der Vergangenheit mit acht Siegen bei den 24 Stunden von Daytona und vier Le-Mans-Erfolgen einen Namen gemacht.


Die Technik der Extreme E

Nach dem Vorbild der Formel E stellt Extreme E allen teilnehmenden Teams ein Einheitschassis inklusive einer Einheitsbatterie zur Verfügung, um die Kosten möglichst gering zu halten. Das Basis-Fahrzeug wird von Spark Racing Technology aufgebaut. Die Firma stellt demnach den Stahlrohrrahmen, die Aufhängung und Stoßdämpfer, die Bremse, die Lenkung und die Crash-Struktur samt Überrollbügel. Der Akkumulator kommt ebenfalls wie in den ersten vier Jahren der Formel E aus dem Hause Williams Advanced Engineering. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um die aktuelle Formel-E-Batterie, sondern um eine Neuentwicklung für Extreme E.

In den Geländefahrzeugen kommen jeweils zwei Elektromotoren zum Einsatz, die den Spezifikationen und Leistungswerten der zweiten Formel-E-Generation entsprechen. Extreme E wird demnach gut doppelt so viel Power haben wie die aktuelle "Königsklasse" des elektrischen Motorsports. Die Maximalleistung des finalen Fahrzeugs soll bei 400 kW (544 PS) liegen und das 1.650 Kilogramm schwere Fahrzeug in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Technische Daten, Maße & Gewicht des "Odyssey 21":

Maximale Leistung
400 kW (544 PS)
Höchstgeschwindigkeit
200 km/h
Beschleunigung (0-100 km/h)
4,5 s
Maximales Drehmoment
920 Nm
Elektromotoren
2
Gewicht
1.650 kg
Länge
4.401 mm
Breite
2.300 mm
Höhe
1.864 mm
Vordere Spurweite
1.998 mm
Hintere Spurweite
1.998 mm
Radstand
3.001 mm
Bodenfreiheit
450 mm


Eigenentwicklung am Antriebsstrang

Den Antriebsstrang dürfen die Hersteller - wie in der Formel E - selbst entwickeln. Dazu zählen bei Extreme E allerdings nur der Elektromotor sowie der Inverter. Teilnehmende Teams haben drei Möglichkeiten beim Antrieb: Treten sie nicht mit einer Eigenentwicklung an, können sie entweder als Kundenteam Antriebe der Konkurrenz zu einem gedeckelten Fixpreis beziehen, oder sie nutzen eine Art Standardpaket, das die Extreme E zur Verfügung stellen wird. Damit sich die Hersteller und Teams auch optisch von der Konkurrenz abheben, dürfen sie zudem die Außenverkleidung ihres Autos, die Scheinwerfer und die vorderen sowie hinteren Stoßfänger selbst gestalten.

Entwicklungszeitplan

Der erste Prototypen-Test erfolgte im Sommer 2019, bevor rund drei Monate später die Serienproduktion der Chassis begann. Im Frühjahr 2020 sollen die Teams ihre Autos sowie die zugehörigen Batterien erhalten. Für den Sommer 2020 sieht Extreme E kollektive Testfahrten für alle Teilnehmer vor, wie sie auch in der Formel E üblich sind. Anschließend ist ein erstes Testrennen geplant, dessen Austragungsort noch offen ist. Im Herbst 2020 sollen die Autos verschifft werden. Dann kann die Reise zum ersten Rennen Anfang 2021 beginnen.

Per Schiff zu den Rennorten

Um die entlegenen Rennorte mitsamt Autos, Equipment und Personal zu erreichen, haben sich die Macher hinter Extreme E eine bemerkenswerte Lösung ausgedacht: Das ehemalige Königliche Postschiff St. Helena wird als schwimmendes Fahrerlager dienen. An Bord des knapp 7.000 Tonnen schweren britischen Postschiffs, das früher die Insel St. Helena im Südatlantik belieferte, werden sich künftig etwa die Kommandostände der Teams, die Schlafzimmer der Fahrer und Gästebereiche befinden. Dafür unterzieht Extreme E das Schiff einer umfassenden Renovierung und Modernisierung mit "Green-Emission"-Technologien.

Die gesamte Ausrüstung wird demnach auf dem Seeweg transportiert. Extreme E verpflichtet sich dabei zur Klimaneutralität. Durch ein gigantisches Windsegel sollte die St. Helena eigentlich rund 50 Prozent Treibstoff einsparen. Diese Idee legte die Serie allerdings zunächst auf Eis, um sich zunächst auf den Umbau des Schiffes zu konzentrieren - auch finanziell. Denn das Segel wäre eine sehr kostspielige Option, die erst genau ausgelotet werden soll.

Extreme E will an allen Rennorten gemeinsam mit lokalen Umwelt-Initiativen einen Beitrag zur Sanierung und Wiederherstellung beschädigter Ökosysteme leisten, die bereits vom Klimawandel betroffen sind. Der renommierte britische Entdecker und Umweltschützer David de Rothschild leitet die Mission Extreme E als "Chief Explorer". Zudem hat Extreme E im April 2020 ihr "Wissenschaftliches Komitee" bekanntgegeben, eine Gruppe angesehener Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen, die dabei helfen soll, die Rennevents lokal so nachhaltig wie möglich umzusetzen. Der Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen.
  • Peter Wadhams (Head of Ocean Physics at the University of Cambrigde) - Leiter Wissenschaftliches Komitee & Arktis-Experte
  • Francisco Oliveira Filho (Amazon deforestation specialist at the University of Cambrigde)
  • Lucy Woodall (Marine Biologist and research fellow at the University of Oxford)
  • Richard Washington (Professor of Climate Science at the University of Oxford with expertise in Droughts of Desertification in Africa)

Rennformat

Alle Rennen der Extreme E, die sogenannten X Prix, werden über zwei Runden und knapp 16 Kilometer Distanz gehen. Dabei tritt jedes der insgesamt acht Teams mit einer Fahrerpaarung aus Mann und Frau an. Nach einer von zwei Runden tauschen sie den Platz am Steuer. Die strategische Entscheidung eines Rennstalls, welcher von beiden Piloten zuerst ins Lenkrad greift, soll bis zum Rennstart geheim gehalten werden, sodass es auch zu "gemischten" Duellen auf der Strecke kommt.

Die Rennwochenenden der Extreme E erstrecken sich über zwei Tage. Der Samstag besteht aus zwei Qualifying-Rennen, bei denen jeweils vier Teams gegeneinander antreten. Nach dem ersten Quali-Lauf werden die Gruppen neu gemischt, sodass anschließend jeweils der Erste und Dritte einer Gruppe gegen den Zweiten und Vierten der anderen Gruppe ran müssen. Die vier Teams, die nach beinen Qualifying-Läufen in Summe am besten abgeschnitten haben, qualifizieren sich für das erste der beiden Halbfinals am Rennsonntag.

Die anderen vier Teams treten im Halbfinale 2, dem sogenannten Crazy Race, gegeneinander an. Das "Crazy Race" bietet genau einem Rennstall die Möglichkeit, sich trotz schwächerem Qualifying doch noch für das Finale zu qualifizieren. Es kann gibt somit nur einen Gewinner. Mehr ist beim "Crazy Race" im Vergleich zu den anderen Rennen allerdings nicht anders.

Aus dem Halbfinale 1 qualifizieren sich drei von vier Teams für das Finale. Die Reihenfolge dieses Rennens bestimmt gleichzeitig die Startaufstellung des Finallaufs, wobei der Sieger des "Crazy Race" als Vierter an den Start geht. Der Rennstall, der im Finale schließlich als erster über die Ziellinie fährt, gewinnt den X Prix.

Video: Das Rennformat von Extreme E

"Hyperdrive", der Bonus-Energieschub für den weitesten Sprung

Um für noch mehr Action auf der Strecke zu sorgen, hat die Extreme E ein Feature namens "Hyperdrive" eingeführt. Dieser zusätzliche Bonus-Boost bietet ähnlich wie der Attack-Mode in der Formel E den Fahrern die Möglichkeit, im Rennen zusätzliche Leistung freizuschalten. Allerdings darf der Hyperdrive nur einmal pro Rennen abgerufen werden und wird nicht durch Überfahren einer Attack-Zone aktiviert.

In jedem Rennen wird es stattdessen Möglichkeiten zum Sprung geben. Das Team, das beim ersten Sprung in Runde 1 am weitesten kommt, gewinnt den Hyperdrive und kann ihn zu einem beliebigen Zeitpunkt im Rennen einsetzen. Die größte Distanz des Wochenendes wird sogar mit einem zusätzlichen Meisterschaftspunkt belohnt.

Genauere Informationen - etwa wie viel zusätzliche Leistung der Hyperdrive bringt und für wie lang er genutzt werden kann - gab die Serie bisher nicht bekannt. Genaue Zahlenwerte stehen noch nicht fest (Stand: 29. Mai 2020).

Das Punktesystem der Extreme E

Extreme E orientiert sich bei der Punktevergabe nicht am bekannten System der FIA, sondern führt eine eigene Bewertung ein. Die Plätze 1 bis 8 eines X Prix werden demnach wie folgt bewertet.

Platz
Punkte
1
20
2
15
3
10
4
5
5
4
6
3
7
2
8
1
Darüber hinaus können die Teams Zusatzpunkte ergattern. In den Qualifying-Läufen wird Platz 1 mit drei Zählern belohnt, Rang 2 mit zwei Punkten und Position 3 mit einem Zähler. Außerdem ist der weiteste Sprung des Wochenendes einen weiteren Meisterschaftspunkt wert. Das Team, das am Saisonende die meisten Punkte gesammelt hat, wird Meister.

TV-Übertragung & Live-Streams zu Extreme E

Extreme E plant eine Serien-Dokumentation von den Rennen. Zwei Drohnen sollen dabei das Geschehen auf der Rennstrecke filmen und auf die St. Helena übertragen. Insgesamt zehn Episoden sollen 2021 bei den Rennveranstaltungen entstehen. Wann genau Fans die Läufe zu sehen bekommen, ist noch unklar. Ursprünglich war eine Ausstrahlung erst Ende des Jahres geplant, wenn die Saison bereits beendet sein würde. Derzeit werden gerüchteweise allerdings auch Live-Formate diskutiert. Ob es eine TV-Übertragung der Extreme E geben wird, und ob sich Fans womöglich sogar auf Live-Streams freuen dürfen, ist noch nicht bekannt.

Testfahrten der Extreme E

Die erste Testfahrt mit Wettbewerbscharakter erwartete das vollelektrische SUV "Odyssey 21" im Januar 2020 in den Pyrenäen. Dabei traten die Rennfahrer-Brüder Timmy und Kevin Hansen zum Duell gegeneinander an (siehe Video unten). Guerlain Chicherit fuhr das Einheitsfahrzeug der Extreme E anschließend im Shakedown der Dakar-Rallye 2020, bevor er am 17. Januar sogar das letzte Rennen der Rallye Dakar eröffnete.

Partner von Extreme E

Extreme E ist ein vollständig durchfinanziertes Projekt, heißt es. Unterstützung erhält die Serie unter anderem von Gründungspartner Continental, der gleichzeitig als offizieller Reifenlieferant auftritt. CBMM unterstützt die Extreme E zudem als "Niob-Lieferant" und ermöglicht damit die Integration fortschrittlicher Niob-Produkte in das Chassis der rein elektrischen SUVs.

Video: Was ist Extreme E?

Alle News zu Extreme E

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de:Extreme-E-Dust-Desert
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